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Gemeindechronik


Gemeinde Absam  

Die auf einer Seehöhe von 632 m (Dorfzentrum) gelegene Gemeinde Absam liegt am Südfuß des Karwendels am Ausgang des Halltales. Der Ort selbst zählt derzeit 6565 Einwohner (Hauptwohnsitz) und besteht aus mehreren Siedlungseinheiten: das Haufendorf Absam mit dem ursprünglichen Siedlungskern entlang der Dörferstraße, das mit der Stadt Hall verflochtene Villenviertel, der Weiler Wiesenhof und das große, seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. expandierende Siedlungsgebiet von Eichat entlang der Salzbergstraße.
 
Neben seiner bäuerlichen Kultur, weist die Gemeinde Absam auch schon seit frühen Zeiten eine von Bergbau und Handwerk und seit dem 19. Jahrhundert  von der Industrie getragene Wirtschaftsstruktur auf. Grund dafür war vor allem der Salzabbau im hinteren Halltal, der auch in der Gemeinde Absam seine tiefen Spuren hinterlassen hat. Eine große Rolle spielt auch die Marienverehrung, die auf eine Erscheinung im Jahr 1797 zurückgeht und diesen  weit über die Grenzen berühmten Wallfahrtsort geprägt hat. 
 
Im Wappen der Gemeinde Absam findet sich neben einem Frauenantlitz, das auf die Muttergottes-Erscheinung im Jahre 1797 verweist, auch eine Geige. Damit soll einer der berühmtesten Absamer Söhne, Jakob Stainer, geehrt werden, einem der berühmtesten Geigenbauer außerhalb Italiens.